Businessplan Berufsbetreuer Downloadprodukt - Limont

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Existenzgründung mit einem Businessplan
Verleger und Autor: Senior-Business-Coach Dr. Karsten Wallberg
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Verleger und Autor: Senior-Business-Coach Dr. Karsten Wallberg
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Berufsbetreuer

Businessplan Berufsbetreuer

gefördert durch die Bundesagentur für Arbeit




€ 21,64 inkl. MwSt.
Dieses Download Produkt Businessplan Berufsbetreuer steht Ihnen nach der Bezahlung mit Paypal zum downloaden zur Verfügung. Nach Zahlungseingang bei Paypal erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link zum Downloaden.
Neu: jetzt auch zusätzlich mit 28 Erklärvideos wird der Businessplan Berufsbetreuer als CD und USB Version ausgeliefert.

Downloadprodukt

Achtung: Nur die CD und USB Version enthält + 28 Erklärvideos + den schnellsten und kostenlosen Webbaukasten Cheetah im Wert von ca. 320 €!

    Der umfangreiche Premium Businessplan besteht aus insgesamt ca. 65 Seiten, davon 28 Seiten/Mappen beinhalten den Finanzplan.

    Zum Inhalt des Premium Businessplanes Berufsbetreuer
    Derzeit gibt es in Deutschland ca. 17.580 berufliche Betreuer. Diese sind überwiegend selbständig tätig oder als Vereinsbetreuer (nach (§ 1887 Abs. 2 BGB) in Betreuungsvereinen oder als Behördenbetreuer bei der Betreuungsbehörde angestellt. Es bestehen deutschlandweit etwa 850 Betreuungsvereine.

    In diesem Jahr wurden ca. 1,36 Mio. Bürger betreut. Davon nach Schätzungen der Berufsverbände rund 1/3 durch berufliche Betreuer. Die genauen Zahlen aller beruflich geführten Betreuungen werden nicht ermittelt, sondern lediglich die Anteile bei neu bestellten Betreuern. In diesem Jahr wurden bei Erstbestellungen von Betreuern 56.521-mal Berufsbetreuer, 14.203-mal Vereinsbetreuer und 1.924-mal Behördenbetreuer bestellt (31,34 % aller Erstbestellungen) (Quelle: Bundesministerium der Justiz, Sondererhebung Verfahren nach dem Betreuungsgesetz).

    Wir zeigen Ihnen wie es richtig geht mit Hilfe von 28 Videos / Tutorials unterstützen wir Sie dabei nicht nur beim Ausfüllen des Finanzplanes!

    Sie erhalten einen aktuell formulierten Businessplan mit einem ausführlichen Textteil und einem umfangreichen Finanzplan sowie den Zugang zu den 28 Video-Tutorials.

    Das ist die Gliederung vom beschreibenden Textteil des Businessplanes(kleinere Abweichungen auf Grund des laufenden Aktualisierungsstatus möglich):

    Premium Businessplan mit 65 Seiten
    1. Zusammenfassung und Leistungen
    2. Persönliche Voraussetzungen
    3. 3. Preise und Leistungsangebot
    4. Zulassungsvoraussetzungen
    5. Rechtsform
    6. Standort
    7. Zielgruppe
    8. Stärken und Schwächen
    9. Marktumfeld
    10. Mitbewerberanalyse
    11. Umsatzplanung
    12. Personalplanung
    13. Investitionsplanung
    14. Rentabilitätsplanung
    15. Liquiditätsplanung
    16. Marketing/Werbung/Vertrieb
    17. Risikoanalyse
    18. Ziele und Visionen
    19. Zeitplan
    20. Anlagenverzeichnis

    Auszug der To-do Liste:
    Meine persönliche Checkliste zum Steuer- und Gewerberecht

    Brauche ich für mein Gewerbe eine besondere Erlaubnis?

    Generell herrscht in Deutschland Gewerbefreiheit, aber für bestimmte Gewerbe benötige ich eine esondere Erlaubnis (zum Beispiel Gaststätten, Auskunftei, Detektei, Ehe-/Partnervermittlung,
    Alt- und Gebrauchtwarenhandel, Reisebüro usw.).
    Erledigt: O

    Freiberuflich oder Gewerbe?
    Nicht jedes Gewerbe darf freiberuflich betrieben werden. Auch meineigener Studium Abschluss ist dazu entscheidend. Nachzahlungen können dann nach Prüfung durch das Finanzamt teuer werden. im Paragraph 18 des Einkommensteuer-Gesetzes finde ich eine Liste der Berufe. Um sicher zu gehen habe ich mir meine Tätigkeit vom Finanzamt schriftlich bestätigen lassen.
    Erledigt: O

    Anmeldung einer selbstständigen oder Freiberuflichen Tätigkeit
    Mein Unternehmen ist/wurde beim zuständigen Finanzamt angemeldet.
    Erledigt: O

    Rechnungserstellung
    Ich besitze eine Steuernummer für meine Tätigkeit und habe mich informiert, welche Angaben ich auf meinen Rechnungen machen muss.
    Erledigt: O  

    Gefahr der Scheinselbstständigkeit – kann teuer werden
    Ich habe mich über die Folgen einer Scheinselbständigkeit genau informiert.
    Erledigt: O

    Besteuerungsverfahren zur Umsatzsteuer
    Ich habe mich über das Besteuerungsverfahren informiert. Die Anmeldung, Erklärung und Abführung der Umsatzsteuer kann erfolgen bzw. damit habe ich einen Steuerberater beauftragt.
    Erledigt: O

    Die Umsatzsteueridentifikationsnummer
    Ich habe geprüft, ob ich eine Umsatzsteueridentifikationsnummer (USt-IdNr.) benötige.
    Erledigt: O

    Einkommensteuer und Einkommensteuervorauszahlung
    Ich habe geprüft, ob ich eine Einkommensteuervorauszahlung zu leisten habe!
    Erledigt: O

    Krankenkassen/Rentenkassen
    Ich habe mich bei den Krankenkassen/Rentenkassen informiert!
    Erledigt: O

    Nutzungsbedingungen der Räumlichkeiten
    Ich habe geprüft, ob ich eine Änderung der Umnutzung meiner neuen Gewerberäume beantragen muss (muss gemacht werden, wenn vorher ein artfremdes Gewerbe diese Räumlichkeiten nutzte).
    Erledigt: O

    usw.....

    Das ist der Inhalt der einzelnen Mappen vom Finanzplan mit den ausführlichen betriebswirtschaftlichen Berechnungen:
    1. Start Deckblatt - hier befinden sich die Links für die 28 Erklärvideos - nur bei der CD und USB Version!
    2.   S Stammdatenerfassung
    3.   UL Unternehmerlohn
    4.   BK Betriebskosten
    5.   I Investitionsplanung
    6.   AFA Investitionen
    7.   EFK Kapital Teil 1
    8.   EFKS Kaptital Teil 2
    9.   A1+A2 Verkaufsartikel
    10. A3 Verkaufsartikel
    11. K1 Kostenplanung 1. Jahr
    12. MU1 Mindestumsatz 1 Jahr
    13. U1 Umsatzplanung 1. Jahr
    14. K2 Kostenplanung 2. Jahr
    15. MU2 Mindestumsatz 2. Jahr
    16. U2 Umsatzplanung 2. Jahr
    17. K3 Kostenplanung 3. Jahr
    18. MU3 Mindestumsatz 3. Jahr
    19. U3 Umsatzplanung 3. Jahr
    20. UG Umsatzgesamt
    21. R1 Renta 1. Jahr
    22. R2 Renta 2. Jahr
    23. R3 Renta 3. Jahr
    24. RG Rentaübersicht
    25. L1 Liquiditätsplan 1.Jahr
    26. L2 Liquiditätsplan 2.Jahr
    27. L3 Liquiditätsplan 3.Jahr
    28. Z Zusammenfassung
    29. Gründerhilfen  für Ihr Unternehmen

    • Wie plane ich meinen Umsatz (3 Jahresplanung), um davon leben zu können?
    • Wie beginne ich mein Marketing?
    • Was muss ich für eine Webseite investieren?
    • Wie sieht meine Investitions- und Kapitalbedarfsplanung aus?
    • Wie sieht die Kostenplanung in meiner Branche aus?
    • Welchen Mindestumsatz muss ich erzielen und welchen Rohertrag sollte zum Einsatz kommen?
    • Wie viele Artikel/Leistungen/Produkte muss ich eigentlich verkaufen (siehe Finanzplan U1,U2 und U3)?
    • Wie ermittle ich mein Gehalt als Unternehmer?
    • Wie sollte mein Liquiditätsplan aussehen, um die Generalübersicht zu behalten?
    • Mit welchem Risiko muss ich rechnen?

    • In dieser Vorlage zum Businessplan finden Sie u.a. folgende wichtige Praxisfragen beantwortet, deren Inhalte Sie unbedingt bei einer Gründung kennen sollten:
      Welche Zielgruppe spreche ich an?
    • Wie kann ich meine Liquidität überprüfen und verbessern?
    • Welche Marketingmaßnahmen sollte ich unbedingt angehen?
      usw.usw.

    Hinweis: Für Käufer, die kein Excel oder Word besitzen, gibt es als Alternative doe kostenfreie Software libreOffice. Sie erhalten von uns die Adresse, wo Sie diese kostenfreie Software Office-Suite sofort herunterladen können. Damit kann man den Businessplan problemlos anpassen bzw. verändern!


    Nutzen Sie unsere 30- jährige Berufserfahrung als Businesscoach für Ihren Start in die Selbständigkeit!

       Nutzen Sie die Chance:
    • Verbauen Sie sich nicht Ihre Zukunft durch unprofessionelle und populistisch dargestellte Existenzgründungskonzepte bzw. Businesspläne
      - denn auch Sie möchten unbedingt eine staatliche Förderung für Ihre Gründung erhalten und sich auch erfolgreich am Markt behaupten!

    • Zeigen Sie Ihren Freunden und Bekannten -wie man mit diesem Erfolgskonzept ein Unternehmen richtig gründet!

    • Die hier vorliegende Businessplanvorlage wurde nach den neuesten Vorgaben/Empfehlungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zur Förderung von Existenzgründern erstellt.

    • Nutzen Sie auch unsere unter Gründerhilfen aufgeführte Förderung für Existenzgründer
    • Im Konzept erfahren Sie im Punkt Marketing einiges über die Anbindung von Social Media

        Ihre fachliche Stellungnahme für das Arbeitsamt:
    • Auf persönlichen Wunsch unterzeichnet ein gelisteter Businesscoach des Pepe Verlages Ihre erforderliche fachkundige Stellungnahme für das Arbeitsamt !

    • Die Gliederung und der Inhalt entsprechen den aktuellen Richtlinien bzw. Vorgaben der Bundesagentur für Arbeit, IHK, HWK usw. und werden laufend aktualisiert.

      Ihre fachliche Stellungnahme für eine Finanzierungsbank:

    • Auf persönlichen Wunsch unterzeichnet ein gelisteter Businesscoach des Pepe Verlages Ihre erforderliche fachkundige Stellungnahme für Ihre Finanzierungsbank !

    Wichtig:
    Sie erhalten hier ein von der Agentur für Arbeit und anderen öffentlichen Trägern (IHK, HWK, Banken usw.) vielfach geprüftes, anerkanntes, praxisbezogenes, vollständiges und erfolgreiches Existenzgründungskonzept mit dem Sie sich eine eigene Existenz aufbauen können.
    Bis auf wenige individuelle Eintragungen sofort abgabefertig!
                                           

    Dieser umfangreiche Premium Businessplan

    vom Pepe Verlag
    ist Ihr Businessplan zum Erfolg!
    Sie haben Fragen?
    1. Zusammenfassung
     
    Derzeit gibt es in Deutschland ca. 17.580 berufliche Betreuer. Diese sind überwiegend selbständig tätig oder als Vereinsbetreuer (nach (§ 1887 Abs. 2 BGB) in Betreuungsvereinen oder als Behördenbetreuer bei der Betreuungsbehörde angestellt. Es bestehen deutschlandweit etwa 850 Betreuungsvereine.
     
    In diesem Jahr wurden ca. 1,36 Mio. Bürger betreut. Davon nach Schätzungen der Berufsverbände rund 1/3 durch berufliche Betreuer. Die genauen Zahlen aller beruflich geführten Betreuungen werden nicht ermittelt, sondern lediglich die Anteile bei neu bestellten Betreuern. In diesem Jahr wurden bei Erstbestellungen von Betreuern 56.521-mal Berufsbetreuer, 14.203-mal Vereinsbetreuer und 1.924-mal Behördenbetreuer bestellt (31,34 % aller Erstbestellungen) (Quelle: Bundesministerium der Justiz, Sondererhebung Verfahren nach dem Betreuungsgesetz).
     
    Viele berufliche Betreuer üben diese Tätigkeit nebenberuflich aus. Die berufliche Führung von Betreuungen als Nebentätigkeit wurde durch das Bundesverfassungsgericht ausdrücklich gestattet: BVerfG vom 13. Januar 1999 (1 BvR 1909/95); NJW 1999, 1621 = FamRZ 1999, 568 = BtPrax 1999, 70. Weitere ergänzende Gesetzestexte folgten 2016, 2017, 2018 und 2019 dazu.
     
    Im Folgenden wird unter dem Begriff des Berufsbetreuers dieser im engeren Sinne verstanden, da (die ebenfalls beruflich tätigen) Vereins- und Behördenbetreuer Angestellte (oder Beamte) des Betreuungsvereins bzw. der Betreuungsbehörde sind.
     
    Mein noch zu gründendes Unternehmen für Berufsbetreuung stellt sich die Aufgabe, Sorge zu tragen, dass rechtliche Betreuungen im Sinne der §§ 1896 ff BGB, Vormundschaften, sonstige Aufgaben nach dem Betreuungsgesetz einschließlich der Verfahrenspflegschaften oder sonstige vergleichbare Tätigkeiten qualifiziert durchgeführt werden.
     
     
    Der demografische Wandel unserer Zeit, d.h. der immer größer werdende Anteil an Bedürftigen in unserer Gesellschaft, führt zwangsläufig dazu, dass sich diese Dienstleistungsbranche für diese Zielgruppe weiter spezialisieren wird. Berufsbetreuung greift diese Idee auf und bietet persönliche Betreuung dort, wo öffentliche Einrichtungen oft Ihre Leistungen nur auf eine Grundbetreuung reduziert anbieten können.
     
     
     
     
    Die Berufsbetreuung richtet sich an hilfsbedürftige Menschen, deren Anspruch über die reine Pflegeleistung hinausgeht.
     
     
     
    Anforderungen an den Berufsbetreuer
     
     
    Der Berufsbetreuer ist als gerichtlich bestellter rechtlicher Betreuer (§ 1896 ff BGB) tätig.
     
    Das BGB beschreibt von den rechtlichen Grundlagen her nachstehende Anforderungen an Betreuer/innen:  
     
       
    • Betreuer/innen      sollen mit psychisch Kranken oder körperlich, geistig oder seelisch      Behinderten persönlich umgehen können und die zu regelnden Angelegenheiten      mit den Betreuten besprechen.
    •  
    • Betreuer/innen      sollen die Angelegenheiten der Betreuten besorgen können und deren Rechte      wahren.
    •  
    • Berufsbetreuer      ist, wer eine Vergütung erhält. Eine Vergütung erhält, wer hauptberuflich      Betreuungen führt.
     
     
    Die Betreuerin/der Betreuer benötigt fundamentale Kenntnisse des Vormundschafts- und Betreuungsrechts sowie aller erforderlichen spezifischen Rechtsgebiete einschließlich des Verfahrensrechts. Er muss die Rechte des/der Betreuten wahren, die zustehenden Ansprüche erkennen und geltend machen bzw. unberechtigte Forderungen abwehren können. Eine Vermögensverwaltung muss er nach gesetzlichen Voraussetzungen und wirtschaftlichen Grundsätzen bewältigen können. Die Betreuerin/der Betreuer muss sein Handeln nach Recht und Gesetz ausrichten.
     
     
    Planung der Betreuung
     
    Betreuung muss zielgerichtet sein. Dafür ist die Kenntnis über die Art und Genese der Erkrankung/Behinderung der/des Betreuten sowie Möglichkeiten des Umgehens damit notwendig. Seine Ressourcen sollen aktiviert und ausgeweitet werden, so dass die/der Betreute verlorengegangene Bereiche ihrer/seiner persönlichen Autonomie soweit als möglich wiedererlangen kann. Dazu dient eine auf die Bedürfnisse der/des Betreuten abgestellte Betreuungsplanung.
     
     
     
    Dauer der Betreuung
     
    Quelle und Beispiele für die Anwendung finde ich hier: https://www.beck-fernkurse.de/so-rechnen-berufsbetreuer-nach-dem-neuen-verguetungsrecht-ab/
     
    Neben dem Stundensatz muss die Dauer der Betreuung festgelegt werden. Dazu gibt es drei Tabellen. Die drei Tabellen A, B und C unterscheiden bei den zu wählenden monatlichen Pauschalen zwischen den ersten drei Monaten der Betreuung, dem vierten bis sechsten Monat, dem siebten bis zwölften Monat, dem 13. bis 24. Monat und der Zeit ab dem 25. Monat. Die Berechnung der Vergütungsmonate beginnt – wie nach bisherigem Recht – mit der erstmaligen Bestellung eines Betreuers.
     
    Anschließenden wählen Sie zwischen den fünf Stufen der für Sie gültigen Tabelle die richtige(n) aus (A1, A2, A3, A4, A5, B1, B2, B3, B4, B5, C1, C2, C3, C4, C5).
     

     
    Persönliche Voraussetzungen
     
    Die Pflichten eines Berufsbetreuers sind grundsätzlich die gleichen wie bei anderen Betreuern. Sie ergeben sich aus § 1901 BGB i.V.m. den gerichtlich übertragenen Aufgabenkreisen. Selbstständige Berufsbetreuer sind im Gegensatz zu Vereins- und Behördenbetreuern und nahen Angehörigen KEINE befreiten Betreuer (siehe unter § 1908i Abs. 2 BGB). Anders als diese unterliegen selbstständige Berufsbetreuer der vollen Kontrolle des Vormundschaftsgerichtes, auch bei der jährlichen Rechnungslegung (§ 1840 BGB) und der Genehmigung von Geldanlagen beim Mündelgeld (§§ 1810 ff. BGB).
     
    Außerdem werden beruflichen Betreuern bei Pflichtverletzungen keine Haftungserleichterungen zugutegehalten, die bisweilen rechtlich unerfahrenen ehrenamtlichen Betreuern, z.B. im Umgang mit Sozialleistungsträgern eingeräumt werden (z.B. OLG Schleswig, FamRZ 1997, 1427 = NJWE-FER 1997, 105). Auch gelten von den Justizministerien der meisten Bundesländer abgeschlossene Sammelhaftpflichtversicherungen nur für ehrenamtliche Betreuer. In einigen Bundesländern gibt es dazu aber auch Ausnahmebedingungen.
     
     
    Ein einwandfreier Leumund ist für die Aufnahme der Tätigkeit als Berufsbetreuerin/Berufsbetreuer notwendig. Die Betreuerin/der Betreuer soll über Lebenserfahrung und die Fähigkeit zur kritischen Selbstreflexion verfügen. Sie/Er muss sich der eigenen Fähigkeiten und Grenzen bewusst sein. Die Betreuerin/der Betreuer soll in der Lage sein, die Werte der/des Betreuten zu akzeptieren. Sie/Er darf diese/n nicht in Richtung ihrer/seiner eigenen Werte verändern.
     
     
    Aufgrund der Tatsache, dass die Krankenkassen diese Leistungen im Allgemeinen nicht übernehmen, werden die Dienstleistungen direkt mit öffentlichen Trägern abgerechnet.
     
     
    Wer kommt für die Kosten auf?
     
    Entweder der Betreute hat selbst Vermögen, dann erstellt der (Vereins- oder Berufs-) Betreuer seine Abrechnung und reicht sie beim Vormundschaftsgericht ein. Dieses prüft die Rechnung und setzt die Vergütung fest. Dann darf der Betreuer (wenn er die Vermögenssorge hat) diesen Betrag aus dem Vermögen des Betreuten entnehmen.
    Wenn der Betreute kein Vermögen hat, dann bekommt der Betreuer seine Vergütung und seine Auslagen aus der Staatskasse gezahlt.
     
    Genauso ist es bei der Auslagenpauschale für ehrenamtliche Betreuer.
     
     
    2. Rechtsform & Vergütung
     
    Das Unternehmen soll als Einzelunternehmen gegründet werden.
     
    Zu den einzelnen beruflichen Vorkenntnissen gibt es zahlreiche Rechtsprechung. Auch waren bis vor kurzem Nachqualifizierungen für Quereinsteiger aus "betreueruntypischen" Berufen in verschiedenen Bundesländern möglich.
    Gemäß Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs sind Betreuertätigkeiten von der Umsatzsteuer befreit. Im Gegenzug sind Berufsbetreuer demgegenüber auch nicht vorsteuerabzugsberechtigt. Ebenso enthalten sie bereits den Ersatz von Aufwendungen.
     
     
     
    Folgende Stundensätze sind nach § 3 Abs. 1 VBVG ab 27.07.2019 gültig:
             
    Voraussetzung
            
    § 3 Abs. 1 VBVG
      
    ab 27.07.2019
                
    Allgemeine Eignung (§ 1897 Abs. 1   BGB)
            
    23,00 €
                
    Besondere Kenntnisse wurden durch   eine abgeschlossene Lehre oder eine vergleichbare abgeschlossene Ausbildung   erworben
            
    29,50 €
                
    Besondere Kenntnisse wurden durch   eine abgeschlossene Ausbildung an einer Hochschule oder durch vergleichbare   abgeschlossene Ausbildung erworben.
            
    39,00 €
           
     
     
    Meine persönliche Checkliste zum Steuerrecht und Gewerberecht
     
    Brauche ich für mein Gewerbe eine besondere Erlaubnis?
     
    Generell herrscht in Deutschland Gewerbefreiheit, aber für bestimmte
    Gewerbe benötige ich eine besondere Erlaubnis (zum Beispiel
    Gaststätten, Auskunftei, Detektei, Ehe-/Partnervermittlung,
    Alt- und Gebrauchtwarenhandel, Reisebüro usw.).                                  Erledigt: O
     
     
    Freiberuflich oder Gewerbe
     
    Nicht jedes Gewerbe darf freiberuflich betrieben werden. Auch mein
    eigener Studium Abschluss ist dazu entscheidend. Nachzahlungen
    können dann nach Prüfung durch das Finanzamt teuer werden.
    im Paragraph 18 des Einkommensteuer-Gesetzes finde ich eine
    Liste der Berufe. Um sicher zu gehen habe ich mir meine Tätigkeit
    vom Finanzamt schriftlich bestätigen lassen.                                           Erledigt: O
     
     
    Anmeldung einer selbstständigen oder Freiberuflichen Tätigkeit
     
    Mein Unternehmen ist/wurde beim zuständigen
     
    Finanzamt angemeldet.                                                                                 Erledigt: O
       
     
    Rechnungserstellung
     
    Ich besitze eine Steuernummer für meine Tätigkeit und habe mich
    informiert, welche Angaben ich auf meinen Rechnungen machen
    muss.                                                                                                                Erledigt: O

            
     
    Gefahr der Scheinselbstständigkeit – kann teuer werden
     
    Ich habe mich über die Folgen einer Scheinselbständigkeit
     
    genau informiert.                                                                                             Erledigt: O


     
    Besteuerungsverfahren zur Umsatzsteuer
     
    Ich habe mich über das Besteuerungsverfahren informiert.
     
    Die Anmeldung, Erklärung und Abführung der Umsatzsteuer
     
    kann erfolgen bzw. damit habe ich einen Steuerberater
     
    beauftragt.                                                                                                         Erledigt: O
     
     
    Die Umsatzsteueridentifikationsnummer
     
    Ich habe geprüft, ob ich eine Umsatzsteueridentifikationsnummer
    (USt-IdNr.) benötige.                                                                                        Erledigt: O
     
     
    Einkommensteuer und
     
    Einkommensteuervorauszahlung
     
    Ich habe geprüft, ob ich eine Einkommensteuervorauszahlung zu leisten
     
    habe!                                                                                                                  Erledigt: O
     

    Krankenkassen/Rentenkassen
     
    Ich habe mich bei den Krankenkassen/Rentenkassen informiert!          Erledigt: O

     
    Nutzungsbedingungen der Räumlichkeiten
     
    Ich habe geprüft, ob ich eine Änderung der Umnutzung meiner neuen
     
    Gewerberäume beantragen muss (muss gemacht werden, wenn
     
    vorher ein artfremdes Gewerbe diese Räumlichkeiten nutzte).              Erledigt: O
     
     
     
    3. Standort
     
    Das Büro liegt in …………………..
     
    An diesem Standort ist Internet vorhanden, mit einer für mich ausreichenden Geschwindigkeit. Die Verkehrsanbindung ist gut und für meine Laufkundschaft gut zu erreichen. Die Wettberwerbssituation an diesem Standort ist normal.
     
    Zum Einzugsbereich gehören…………… Der Einzugsbereich ist stark ländlich/städtisch geprägt.
     
    Hieraus ergeben sich zwei Aspekte, die sich auf den lokalen Betreuungsbedarf auswirken:
     
    Einerseits sind in dörflichen Strukturen auch noch stärker verfestigte Sozialstrukturen ausgeprägt, welche dazu führen, dass die gesetzliche Betreuung insbesondere älterer Familienmitglieder, welche zu Hause oder in räumlich naheliegenden Pflegeheimen leben, ehrenamtlich durch nahe Familienangehörige erfolgt.
     
    Andererseits ist die Region auch durch starke Einpendelbewegungen der Arbeitnehmer in das ............. Gebiet bzw. durch den Wegzug jüngerer Menschen in die Metropolregion geprägt. Dies führt zum gegenteiligen Effekt, nämlich dazu, dass Familienangehörige nicht in der Lage sind, die Betreuung ehrenamtlich zu führen.
    Ich werde noch eine Standortanalyse anfertigen. Vorlagen gibt es im Internet.
     
     
     
    4. Leistungsangebot
     
    Welche Aufgaben hat der Betreuer?
    Der Gesetzgeber hat eine Reihe von Formulierungen gefunden, die hier etwas zusammenfassend zitiert werden:
     
    Der Betreuer vertritt den Betreuten gerichtlich und außergerichtlich.
     
    Er achtet auf das Wohl des Betreuten und die Möglichkeiten, im Rahmen seiner (gemeint ist hier der Betreute, nicht der Betreuer!) Fähigkeiten sein Leben nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten.
     
    Er entspricht den Wünschen des Betreuten, soweit es dessen Wohl nicht zuwiderläuft und dem Betreuer zuzumuten ist.
     
    Er bespricht wichtige Angelegenheiten mit dem Betreuten.
     
    Er trägt dazu bei, Möglichkeiten zu nutzen, um die Krankheit oder Behinderung zu beseitigen, zu bessern, Verschlimmerung zu verhüten oder Folgen zu mildern.
     
    Die Arbeit mit psychisch kranken und behinderten Menschen erfordert theoretische Grundkenntnisse über Persönlichkeitsentwicklung, seelische und geistige Behinderung und psychische Krankheiten.
     
     
    Des Weiteren sind Kenntnisse über Methoden der Behandlung und der Rehabilitation notwendig.
     
    Damit der Betreuer seine Aufgabe unabhängig im Sinne des Wohls des/der Betreuten wahrnehmen kann, muss er in der Lage sein, Hilfeinstitutionen und soziale Netzwerke einzubeziehen. Er muss die Angebote der Einrichtungen und Netzwerke, ihre Rechte und Pflichten und Grenzen kennen.
     
     
    Zusammenfassung:
     
    Der Betreuer hat einen umfassenden Auftrag (soweit das Vormundschaftsgericht ihm die Wirkungskreise übertragen hat). Dabei steht er manchmal auch zwischen dem Wohl des Betreuten und dessen Wünschen. Wenn er von seinen Wünschen abweicht, muss er dafür gute Gründe haben und in der Lage sein, diese auch beim Vormundschaftsgericht plausibel darzulegen, denn er steht unter der Aufsicht des Gerichts. Dabei wird entscheidend sein, ob es sich bloß um andere Vorstellungen vom Leben handelt oder ob die Wünsche des Betreuten zum Beispiel seine Gesundheit gefährden.
     
     
    Die Dienstleistung der Berufsbetreuung erstreckt sich weiterhin auf Überwachungsaufgaben bei Haushaltshilfe, soziale Betreuung, Ausflüge, Begleitung, Botengänge usw.
     
     
    Das o.a. Leistungsangebot kann zusätzlich auf die Vermittlung folgender Dienstleistungen erweitert werden:
     
     
     
    Ø  Haushaltshilfe
     
    ·       Unterstützung von der Küche bis zur Wäsche
     
    ·       Gemeinsames Kochen
     
    ·       Kleinere Instandhaltungsreparaturen
     
     
    Ø  Soziale Betreuung
     
    ·       Interessante Gespräche
     
    ·       Vorlesen
     
    ·       Unterstützung bei Hobbys
     
     
    Ø  Reisebetreuung/Ausflüge
     
    ·       Zu Sehenswürdigkeiten der Umgebung
     
    ·       Zu Veranstaltungen
     
     
    Ø  Begleitung
     
    ·       Bei Behördengängen inklusive Hilfestellung beim Ausfüllen von Formularen
     
    ·       Kurzreisen
     
    ·       Treffen mit Verwandten und Bekannten
     
     
    Ø  Botengänge
     
    ·       Behörden
     
    ·       Einkauf
     
    ·       Sonstige Erledigungen
     
     
    Ich grenze mein Leistungsangebot klar von den ambulanten Pflegediensten ab, die Leistungen überwiegend über die Krankenkassen abrechnen und daher nur eine Grundversorgung im Pflegebereich anbieten können.
     
     
    Wann endet eine Betreuung?
     
    Entweder durch eine Aufhebung durch einen Gerichtsbeschluss oder durch das Ablaufen der im Beschluss genannten Frist, wenn nicht inzwischen eine Verlängerung beschlossen wurde.
     
    Weiterhin endet die Betreuung mit dem Tod des Betreuten.
     
     
     
    5. Zielgruppe
     
    Meine Zielgruppe sind Betreuungsbedürftige im Umkreis von ca. 50 Kilometern mit folgenden Charakteristiken:
     
     
    a)  Vormundschaftsgericht
     
    b) Eigene Bereitschaft, für diesen Service Geld auszugeben oder
     
    c) Mit Familienmitgliedern, die für diesen Service Geld ausgeben.
     
     
    Dementsprechend lässt sich die Zielgruppe in drei Teile unterteilen:

    USW. USW.
     
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